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Zu Besuch bei Spreewaldrabe - oder wie die Spreewaldgurke ins Glas kommt...

16.08.2013 12:25

Der Spreewald ist bekannt für seine Vielseitigkeit an Gemüse- und Obstsorten. Vor allem die Spreewaldgurke ist weltweit bekannt und das Markenzeichen dieser Region. Um der berühmten Gurke etwas näher zu kommen folgten wir von spreewald-praesente einer Einladung zur Betriebsbesichtigung beim Gurkenproduzenten Spreewaldrabe.

 

Geschichte

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Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1898 zurück. Unter dem Namen „Gurken- und Meerrettich-Versandhandel“ betrieb Ernst Lehmann damals schon eine Produktion. Diese wurde über mehrere Generationen weitergeführt. Im Jahr 1938 heiratete Kurt Belaschk seine Frau Käthe Lehmann, welche die Enkelin von Ernst Lehmann war, und die Firma wechselte ihren Besitz.  Rainer Belaschk, Sohn von Kurt Belaschk, übernahm diese 1979. Von ihm stammt der heute bekannte Firmenname „RABE“, abgeleitet von REiner BElaschk, ab und hat bis heute bestand. Neben Gewürz-, Pfeffer-, Salz-Dill- und Knoblauchgurken entwickelte die Firma im Laufe der Zeit eine Vielzahl neuer Rezepte. Heute ist die Firma einer der größten Spreewaldgurkenproduzenten dieser Region. Spreewaldrabe verarbeitet insgesamt über 3.500 Tonnen Gurken pro Jahr. 

 

Besichtigung

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Am Anfang unserer Besichtigungstour stand ein kleiner historischer Exkurs über die Firma so wie er im vorherigen  beschrieben wurde. Auf dem Firmengelände sind noch einige Überreste von der früheren Gurkenlagerung zu sehen. In  diesen riesigen Holzfässern wurden Sie damals gelagert.







fass neu

Heute ist man von Holz- auf Plastefässer umgestiegen. In den Plastefässern gähren die Salz-Dill-Gurken einige Tage in Ihrer Lake, damit Sie später den typisch milchsauer vergorenen Geschmack erhalten.









kräuter

 Die Kräuter wie Dill, Fenchel und Basilikum, welche für die Produktion notwendig sind, werden auf dem eigenen  Betriebsgelände angebaut und jeden Tag frisch geerntet. Es kommen keine getrockneten Kräuter zum Einsatz.

 Weiter führte uns die Besichtigung in die eigentliche Produktionshalle. Nachdem die Gurken gründlich gewaschen und auf  Mängel kontrolliert wurden, waren Sie bereit für die Weiterverarbeitung. Parallel dazu wurden auch die Kräuter    zugeschnitten und je nach Rezeptur vermischt. Die Kräutermischungen sind selbstverständlich streng geheim. Dann war es  endlich soweit und die Gurken kamen ins Glas. Nach einer Gewichtskontrolle noch die geheime Kräutermischung und Lake  dazu und einige Temperaturbehandlungen für die Konservierung. Am Ende ein Etikett und fertig ist die Spreewälder Gurke  aus dem Glas.

verkostung

Natürlich gab es zum Abschluss der Besichtigung auch noch eine Geschmacksprobe der RABE Spreewaldgurken. Wir haben Gewürzgurken, Knoblauchgurken, Senfgurken und Salz-Dill Gurken verkostet und allesamt für sehr lecker befunden. 



Letztendlich war es für alle Beteiligten ein schöner Betriebsausflug. Wir bedanken uns rechtherzlich bei der Firma Spreewaldrabe. 


Einen kurzen Videobericht über unseren Ausflug finden Sie auch bei YouTube unter http://www.youtube.com/watch?v=dggh6BvDrG4 !